Dienstag, 7. Dezember 2010

Ideen-Wettbewerb "Digitales Zürich"

Zürich möchte nicht nur führend in Sachen Lebensqualität sein, sondern auch ein "Top-Standort für Dienstleistungen und Infrastruktur in Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)" werden.

Zu diesem Zweck organisiert eZürich einen Ideenwettbwerb.

Besonders interessant aus Sicht des Silversurfers:
- Zürich wird CompiSternli-Stadt
- E-Government-Einsparungen finanzieren Internetstationen für Offliner
Grosi-Net via Tastatur für Digitalfernseher
- Generation Zürich

Freitag, 19. November 2010

Polizei hackt Tausende von Privat-PCs

Wenn man als Computer-Nutzer eine Warnmeldung auf dem Bildschirm präsentiert bekommt, so gab es bis vor kurzem zwei typische Gründe:

1. Ein installiertes Sicherheits-Programm, z.B. ein Virenscanner, macht den Benutzer auf eine drohende Gefahr aufmerksam.
2. Ein schon eingenister Virus, Trojaner, Wurm o.ä. versucht den Benutzer zu täuschen und in eine Falle zu locken, z.B. zwecks Installation weiterer Schadsoftware.

Seid neuestem gibt es eine dritte mögliche Quelle solcher Wanrmeldungen:
3. Die Polizei warnt den Computer-Benutzer, dass sein System mit Schadsoftware infiziert ist:

T-Online berichtet:
"Im Kampf gegen Internet-Kriminalität hat die niederländische Polizei zu einer bislang einzigartigen Maßnahme gegriffen: Ermittler einer High-Tech-Sonderkommission drangen in mehr als 100.000 Computer unverdächtiger Bürger ein. Ziel der ungewöhnlichen Aktion: die Besitzer auf die Infektion mit dem Bredolab-Trojaner aufmerksam zu machen, der Millionen Computer in einem Botnet versklavt hat. Erst vor wenigen Tagen war es den Ermittlern gelungen, die Betreiber des riesigen Bredolab-Netzwerks zu verhaften.
[...]
Die Polizei machte sich das Netzwerk der Online-Kriminellen zunutze, um die Besitzer der verseuchten Computer direkt zu kontaktieren. Auf deren Bildschirmen erschien eine Nachricht, überschrieben mit "Your Computer ist infected!". "

Wenn sich Virenhersteller, Antivirus-Hersteller und die Hersteller öffentlicher Sicherheit gegenseitig übertrumpfen mit Warnmeldungen, Warnungen vor falschen Warnmeldungen und Warnungen wiederum vor letzteren, bleibt der Nutzer ziemlich ratlos zurück. Bei wem soll er sich Klarheit verschaffen? Der Silversurfer jedenfalls geht mit seinen Kollegen ein Biert trinken und lässt das Internet Internet sein.


P.S.: Oder er wirft seinen PC in die Sondermüll-Tonne und ersetzt ihn durch einen pzee, Modulus oder Simplicity Computer, PCs mit integrierter Sicherheit statt einem Sicherheits-Pflaster.

Freiheit Null

"Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ich hätte da einen Tipp für den Kauf Ihres nächsten Autos – ein besonders schickes Modell, zwar etwas teuerer als die Konkurrenz, aber dafür extrem unkompliziert in der Handhabung: Sie brauchen sich nie wieder Gedanken zu machen, wie sie von A nach B kommen, denn es fährt ausschließlich auf vom Hersteller zertifizierten Mautstraßen, für die Sie die Tickets direkt im eingebauten Navi erwerben. OK, wenn Sie an einem vom Hersteller nicht erlaubten Ort wollen, kommen Sie entweder dort nicht hin oder müssen ersatzweise das Auto dazu kurzschließen, aber ansonsten ist es einfach superbequem."

Hier die Fortsetzung des Editorials von Jürg Luther.

Dienstag, 16. November 2010

Das iPad als Senioren-Computer?

In Zeitungen und Online-Portalen häufen sich Berichte über das iPad als Senioren-Computer.  Schlagzeilen machte die 99-jährige Virginia Campbell, die dank grossem Bildschirm und skalierbarer Darstellung auf dem iPad lesen und sogar wieder Gedichte tippen kann:



Vor- und Nachteile des iPad als Senioren-PC werden kontrovers diskutiert. Hier die wesentlichen Argumente:

Vorteile:
- Reduktion auf das Wesentliche.
- Einfache, intuitive Bedienung mit Icons zum Antippen, Schieben etc.
- Tragbarkeit, Kompaktheit.
- Schneller Start.
- Einfache Verbindung über UMTS möglich: Nur die SIM-Karte muss eingeschoben werden.

Nachteile:
- Muss permanent mit einer Hand gehalten werden.
(Im Ständer: Handlichkeitsvorteil des iPad geht verloren.
Auf dem Tisch liegend: Schlechter Betrachtungswinkel.)
- Bedienung feinmotorisch anspruchsvoll; z.B. Zoomen: iPad mit linker Hand halten, mit rechtem Daumen und rechtem Zeigfinger das Display gleichzeitig berühren, Finger spreizen.
- Nach Gebrauch nicht einfach zuklappbar, muss zwecks Staubschutz in Hülle gesteckt werden.
- Standardmässig keine Tastatur; erschwert das Schreiben längerer Texte.
- Kein Flash, kein Java.

Das iPad im Apple Shop: 499 - 799 €.
Kommentare sind wie immer willkommen.

Montag, 15. November 2010

Go Computer

Wieder einen anderen Ansatz wählt die Firma Go Computer, um Internet-Frischlinge an den Bildschirm zu locken. Beim Benutzer steht ein leistungsschwacher Thin Client, der nur den Bildschirminhalt ausgibt und Tastatur- und Maus-Inputs entgegennimmt. Die Programme selber laufen auf einem Server, der von Go Computer betrieben wird.

Wesentliche Merkmale:
- Betriebssystem My Gait, über das aber nichts weiteres in Erfahrung zu bringen ist.
- Thin Client - Prinzip; Browser, E-Mail-Programm, Fotoverwaltung etc. laufen auf dem Server.
- Nur erhältlich in den USA.

949 $ / 700 € - Go Computer im Webshop

Freitag, 12. November 2010

pzee Computer

Wie der (kürrzlich vorgestellteSimplicity Computer verwendet der pzee Computer eine solide Linux-Basis, auf welche einfache, alltagsgerechte Programme fürr Internet-Surfen, Mailen etc. installiert sind. Spezieller Wert wird auf eine möglichst einfach zu bedienende Oberfläche gelegt.


Wesentliche Merkmale:
- Betriebssystem Linux.
- Spezial-Programme zum Surfen im Internet, für E-Mail etc.
- Nur erhältlich in den USA.

1078 $ / 787€ - pzee Computer im Webshop

Mittwoch, 10. November 2010

Bitkom: Empfehlungen für Senioren im Internet

Was sollten Senioren beachten, die sich aufs Internet wagen?
Der Leitfaden der Bitkom gibt Auskunft; z.B.:
- Starthilfe-Angebote nutzen
- Einfachen, ergonomischen PC kaufen
- Nicht an Sicherheit sparen

Weiterführende Internet-Adressen: